03.10.2020-16:15
Total verliebt mit Amystia
Dass ich nicht in Ohnmacht gefallen bin, war alles. Ansonsten war ich nicht mehr ansprechbar, auf einem anderen Planeten mit meinem Traumpony. Meinem zweiten Traumpony, mein anderes stand sehensüchtig wartend auf der Koppel von unserem Gestüt. Aber das Fohlen, das dort hinten seelenruhig etwas abseits der Herde stand, raubte mir erst einmal den Atem. Diese Augen sahen mich ehrlich an und schienen zu sagen : "Bitte nimm mich mit!" Nach zwei Rippenstößen von Ally war ich dann auch wieder in der Lage zu sprechen und zu fragen,wer denn dieses absolut atemberaubende Fohlen sei. Und das Erste, was ich zu hören bakam war, dass dieses Fohlen aufgrund seines perfekten Potenzials bis S** absolut unverkäuflich sei. Nun ja, kein Pony ist unverkäuflich, und nach etwas Kuchen und Reden hatte ich die Besitzerin dann so weit, dass sie das Fohlen für eine viel zu hohe Summe abgeben würde. Ally sah mich an, als ob ich verrückt wäre und rechnete schon einmal aus, wie viel Preisgeld Wolke wieder reinbringen müsste, um diese Summe jemals wieder begleichen zu können. Schließlich folgte dann mein Trick 17 : alle jemals gewonnene Dressurturniere aufzählen. Das waren bei mir zwar einige, aber sicher hat mir Ally liebend gern ein paar ihrer Erfolge geliehen. Und nach einer Stunde bekam ich dann Wölkchen verkauft, für 20000 auf dem Papier, unter der Hand für etwas weniger. Ally brachte mich fast um, ich nahm mein Traumfohlen mit einem engelsgleichen Lächeln mit und verlud es von der Koppel in den Hänger. So brav wie Wölkchen mitlief, könnte man gerade meinen,sie hätte das schon Tausend mal gemacht. Heute würde es spät werden,bis wir zurück sein würden. Sehr spät, aber dafür mit 12 Beinen.

04.10.2020 - 15 :45
Kennenlernen mit Amystia
Ein so tolles Geschöpf zu besitzen ist ein Segen, welcher nicht allen Menschen vergönnt ist. Als ich Wolke gesehen hatte, wusste ich, dass sie irgendwie zu mir gehört. Den selben Moment erlebte ich, als sie einfach nur wachsam grasen neben Prinz Caspian stand und mich musterte. Ganz langsam ging ich zu ihr, streichelte sie und zog dem Pony ihr pinkes Flauschehalfter über. Vorsichtig nahm ich das Engelchen mit. So gut wie ich auf sie auf passte, passte sie auch auf mich auf, kam mir nie zu nah oder stubste mich fest an. Gelegentlich drückte Wölkchen mich vorsichtig auf Seite, damit ich den Löchern ausweichen konnte. Am Putzplatz band ich sie fest und kraulte ihren rosa Schnufel, während ich sie putzte. Die Kleine verlor kaum Fell, sehr ungewöhnlich für den Herbst. Aber Mähne hat sie, ganz weich und schön lang für ihr Alter. Ich wusch ihr Schnufel und machte ihre Hüfchen, die die Maus ganz brav gab. Danach folgte mir Wolke in die Reithalle. Zusammen gingen wir um ein paar Hütchen, trabten lange Seiten herunter und standen schnaufend in der Mitte. Es war kaum zu sagen, wer von uns Beiden schneller müde war. Ganz brav blieb die Stute stehen, sobald ich Kommando dazu gab. Als ich merkte, dass das Engelchen müde war, ging ich ihr Müsli holen, stellte es ihr hin und drückte mein Gesicht in ihr weiches Fell. Zuerst sah sie mich besorgt an, dann begann sie entspannt zu fressen. Nachdem kein Krümel mehr da war, brachte ich sie auf die Koppel zu Casi und ließ die Beiden laufen. Ich sah den Zwei noch eine halbe Stunde bei der Fellpflege zu, dann ging ich ins Haus, um noch etwas Bürokram zu machen. 

14.10.2020-10:48
Spazieren mit Ally
Heute nach der Matschschlacht mit Caspian musste ich mich erst einmal umziehen gehen. Vor dem heutigen Turnier hatte ich mir immerhin noch vorgenommen Wolke zu machen. Nachdem ich die kleine Maus von der Koppel geholt hatte und sie angebunden hatte, begann ich sie zu putzen.Brav ließ die Stute alles über sich ergehen. Gelegentlich schnaubte sie oder stupste mich sachte an. Nach einiger Zeit begann ich leise zu singen und nach einigen Sekunden begann Wölkchen mit zu Schnauben und sachte zu wiehern. Am Ende lachte ich lauthals und auch die Stute schnaubte belustigt, während ich weiter ihr flauschige Fell bürstete. An den Hufen haperte es etwas, da auhc diese kleine Maus einen noch nicht ganz so trainierten Gleichgewichtssinn hatte, doch immerhin purzelten wir nicht über den Putzplatz, oder...? 
Nach etwa 28 Minuten war aber auch diese Hürde überwunden und ich schnappte mir ein Halfter und schlenderte mit der Stute über die Wege unseres Gestütes, außerdem joggten wir zusammen mit Felix über einige Felder, wobei weder Wolke, noch zu meinem eigenen Erstaunen, ich schnell aufgaben und den ganzen Weg durchliefen. Felix überholte uns aber immer noch locker, er isteinfach das lebende Energiebündel. Langsam bummelte unsere ungewöhnliche Gruppe auf dem Heimweg die verschiedenen Blumenkarten unserer Wiesen ab und wir beobachteten für einige Zeit ein paar Tiere, wobei meine zwei Begleiter erstaunlich ruhig und leise blieben. Sanft lehnte ich mich gegen Wolke, die mich daraufhin anstupste und verlangte gestreichelt zu werden. Was ich auch tat. Als wir fast um Punkt 13 Uhr wieder auf dem Hof ankamen, striegelte ich Wolke noch einmal trocken, schnappte meine Zeichensachen und setzte mich für eine gute halbe Stunde auf die Koppel der beiden Neuen, Prinz Caspian und Wölkchen. Kurz bevor ich ging gesellten sich beide der Jungpferde zu mir und ließen sich streicheln. Es war einfach nur wunderschön und unbeschreiblich toll zu sehen, wie viel Vertrauen die Beiden in dieser kurzen Zeit zu mir aufgebaut haben. Ich liebe es einfach nur bei ihnen zu sitzen und zu lesen, zu zeichnen oder sie einfach zu streicheln und zu beobachten. Es macht mich einfach unglaublich glücklich. 

-Zeitsprung-

14:57 Uhr
Etwas unter Zeitdruck schnappte ich mir Wolke von der Koppel, putzte sie und behandelte ihre Hufe mit Huföl. Die Bandagen legte ich sorgfältig an,währendessen durfte die Jungstute noch ein kleines Müsli essen. Mein herumgewusel schien sie nicht im geringsten zu stören und nach einer Weile, als ich fertig war, ließ ich sie noch so lange am Putzplatz, bis ich endlich mit Caspian fertig war und im Gegensatz zu Wolke, dauerte es doppelt so lange!

Am Zielort erwartete uns ein fröhlicher Turniertrubel, zwischen Pferden, Ponys, Reitern und Snacks bereiteten wir uns vor. Die Pflege der Pferde war der erste Programmpunkt, danach folgte das Aufwärmen und dann gab es für mich und Amy noch etwas zu naschen. Kurz darauf ging es ans eingemachte, da die Prüfungen begannen und wir alle sehr, SEHR gespannt waren. Wie es wohl ausgehen würde? 

17.10.2020-7:30
Basics des Fohlen ABC's mit Ally
Heute hatte ich mir vorgenommen mit meiner lieben Wolke den selben "Test" zu machen, wie gestern mit Prinz Caspian. Es war einfach nur eine Art Checkliste, die ich durcharbeitete um zu überprüfen, ob sich die Stute berühren ließ, sich das Halfter anziehen und ausziehen ließ, führen ließ und auch die Hufe gab. Mit dem flauschigen Halfter der Jungstute und einem Strick, ging es für mich auf den Weg zur Koppel unserer kleinen Zuwüchse Wolke und Caspian. Angekommen wurde ich fast von den beiden hübschen über den Haufen gerannt und ausgiebig begrüßt. (das war mehr als süß!) Aber leider musste es nach der kleinen Kuscheleinheit auch wieder zum Training gehen und so schnappte ich mir Wolke, die brav stehen blieb, während ich ihr das Halfter anzog und ließ Caspian schweren Herzens auf der Koppel zurück. Wie gerne würde ich einmal mit den beiden gemeinsam trainieren... 
Am Putzplatz angekommen würden wir von Felix begrüßt, der sich gerade auf den Weg zu einer seiner täglichen Entdeckungsreisen machte. Er blieb solange bei Wölkchen, bis ich ihren Putzkoffer holen war und lief nach einer Verabschiedung von uns beiden in Richtung eines kleinen Tümpels auf unserem Grundstück. Zum Glück kann Felix schwimmen... Aber weiter geht es mit Wolke, ich putze sie und wusch die empfindlichen Stellen mit ihrem Schwämmchen ab. Auch die Mähne und der Schweif wurden heute richtig durchgekämmt und sanft eingeflochten, damit sie nicht störten. Zum Schluss kamen die Hufe, doch bei ihnen ließ ich mir bewusst Zeit und auch als Wolke ab und an das Gleichgewicht verlor, blieb ich ruhig und geduldig. Dann waren wir fertig und nachdem ich einige Sachen aufgeräumt hatte und meine Bauchtasche mit Leckerlis geschnappt hatte, machten wir uns auf den Weg zur Reithalle, wo heute das Training stattfinden würde. 
Ich begann damit, dass ich Wolke an verschiedenen Körperstellen berührte, achtete dabei aber genau auf ihre Reagtion und dass die Berührungen sanft und nicht zu lange waren. Auch empfindlichere Stellen tastete ich ab und stellte erleichtert fest, dass auch Wolke keine Problemstellen hatte, lediglich an den Nüstern ließ sie sich nicht so gerne anfassen, was kein sehr großes Problem darstellen sollte. Dann, nachdem ich sicherheitshalber einen Blick auf die verschlossene Tür geworfen hatte, nahm ich dem Fohlen das Halfter ab. Aber wie bei Caspian auch blieb sie stehen und musterte mich und die besagte Bauchtasche. Lachend lobte ich die Stute und steckte ihr ein Leckerli zu, während ich in Gedanken nur dachte, dass es eine der besten Ideen meines Lebens war diese Leckerlitasche zu benutzen. Nach einigem weiterem an- und ausziehen des Halfter, hatte Wolke es schließlich wieder an und ich konnte gedanklich einen Haken hinter diesen Punkt der Liste setzen. Nun kamen wir zum Führen und da Wölkchen mir nicht andauernd auf die Füße trat, übte ich Kurven, Kreise und Slalom mit ihr, was sie nach kurzem harpern schließlich gut hinbekam. Zwischen durch korrigierte ich einige Kleinigkeiten, dass z.B. Wolke nicht vor mir herlief und auch wenn ich stoppte stehen blieb. Doch alles in einem war es eine solide Leistung der Stute, was ich auch belohnte. Zum Schluss kam das Hufe geben und es war immer wieder ein wortwörtlich er Balanceakt, bis die Fohlen es hinbekamen. Aber das sollte uns heute nicht aufhalten, denn da ich auch am Putzplatz schon etwas mit der Stute geübte hatte, hatte sie nun weniger Probleme damit mir den Huf zu geben. Geschlagene 47 Sekunden war ihr jetziger Rekord und ich war sehr, sehr stolz und lobte sie kleine Schönheit ausgiebig. Nach diesem Training und einem bestandenen Fohlen ABC Test, entließ ich Wolke auf die Koppel, nach dem sie ihr Futter bekam, und setzte mich bewaffnet mit meinem Zeichenkram unter die große Eiche ihrer Koppel. Während des Zeichnens und des Journalings beobachtete ich die beiden Fohlen und nach und nach gesellten sie sich zu mir, was dazu führte, dass mein Herz Saltos schlug und ich ein Dauerlächeln auf den Lippen hatte. 

20.10.2020-7:30
Spazieren mit einigen Hindernissen... Mit Ally
Nachdem Wolke jetzt ein paar Tage auf der Koppel verbracht hatte, nahm ich mir wieder die Zeit, um die kleine Stute auf einen kurzen Spaziergang über das nahe Hofgelände mitzunehmen. Doch zuerst ging es wie immer auf den Putzplatz, wo wir etwas weniger Zeit wie sonst verbrachten, da Wölkchen schon viel sicherer beim Hufe geben war und sich auch sonst brav säuber ließ. Dann zog ich Wolke ein schwarzes Fohlenhalfter an und befestigte daran einen etwas längeren Strick, den Amy und ich vor längerer Zeit mal zum spazieren gekauft hatten. Nun konnte es losgehen und auch Wölkchen wieherte vorfreudig, da sie jetzt endlich etwas außerhalb der Koppel zu sehen bekam. Zuerst verließen wir den Putzplatz und spazieren durch die Stallungen in Richtung Hofladen und Parkplatz. Die wenigen Autos, die jetzt schon fuhren störten das Fohlen nicht, welches sich aufmerksam umschaute und die Menschen mit großen, faszinierten Augen musterte. Ein kleineres Mädchen kam auf uns zu gelaufen und ich befürchtete schon das schlimmste, dass sich Wolke erschreckt o.ä.,doch die Stute wieherte nur verunsichert und schaute zu mir. Ich legts meine Hand sanft an ihren Hals, beruhigte die Stute mit meiner Stimme und streichelte sie etwas, diese Taktik schien Wunder zu wirken (oder Wolke vertraute mir einfach), denn die Hübsche entspannte sich und ließ das Mädchen ihre Schulter streicheln. Kurz darauf kam der Vater, mit dem ich mich kurz unterhielt und danac setzten Wolke und ich unsere 'Reise' fort, aber nicht ohne einen Stopp hinter der nächsten Ecke, wo ich Wölkchen überschwänglich lobte und mich etwas über das Kind ärgerte, aber woher sollte das Mädchen wissen, dass man die süßen Pferdchen nicht umlaufen darf und auch nicht knuddeln sollte? Nachdem sich mein Herz endlich wieder einbekommen hatte, schlenderten wir weiter über das Gelände des Hofes und in der Nähe der Koppeln und Wiesen wollte sich Wolke etwas Futter klauen, was ich aber nicht dulden durfte. Erst als wir am Ende unseres Spaziergangs wieder am Parkplatz waren ließ ich die Stute KURZ grasen, denn in meinem Kopf formte sich gerade noch eine Idee zusammen. Ich öffnete den Pferdeanhänger und führte Wolke wie am 14.10 auch gerade darauf zu, zögerlich, da kein anderes Pferd im Anhänger stand ging die Stute darauf zu und schaute mich unsicher an, also blieb ich stehen und streichelte ihren Hals, steckte ihr ein Leckerli zu und ging dann langsam einen Schritt vor. Die Stute folgte mir langsam, dann noch einen Schritt und schließlich den ersten Schritt auf die Rampe, wo sie wieder inne hielt, genau wie ich. Lobend und mit einem Leckerli in der Hand ging ich auf das Fohlen zu, blieb eine Weile bei ihr und trat dann einen Schritt ins Innere des Anhängers, um dem Fohlen den Weg zu freizugeben. Innerhalb der nächsten Zeit ging es langsam voran, doch immer wenn ich Unsicherheit bei Wolke merkte, kam ich zu ihr und wartete solange, bis die Stute sich entspannte und von sich aus einen weiteren Schritt machte. Ich drängte sie zu gar nichts und so gelang es mir Wolke ohne Ängste in den Anhänger zu bringen, wo ich sie lobte, als hätte sich Gold bei Olympia gewonnen, was sie in einer gewissen Weise gerade getan hatte, denn wenn sie Angst vor Anhängern entwickelt, wird das uns nicht weit bringen. Nachdem ich Wölkchen langsam wieder aus dem Anhänger raus geführt hatte lobte ich sie wieder, verschlossen den Anhänger und beendete unseren Ausflug am Putzplatz mit ihrem Lieblingsmüsli. Dann durfte sie auf die Koppel, wo auch ich mich wieder hinpflanzte um einige Zeichnungen auszuprobieren und wieder mit den beiden Fohlen zu knuddeln, als sie sich wieder zu mir legten. 

23.10.2020-6:57
Geräusche raten mit Ally
In aller Frühe stand ich auf und schnappte mir zum einen Wolke und zum andern Moonlight und brachte sie zum Putzplatz, denn heute wollte ich mit den beiden zusammen trainieren. Wölkchen hatte wieder etwas Zeit gehabt,um auf der Koppel mit Caspian zu spielen und Moony konnte sowie so etwas Beschäftigung mit einem baldigen Herdenmitglied niemals schaden. Moonlight hatte ich auch ausgesucht, da sie eine tolerante Stute war, die aber etwas mehr Temperament hatte wie Olympia und somit besser zu Wolke passte. Nachdem ich also Moony geputzt hatte, machte ich Wölkchen fertig und auch heute funktionierte das Hufe geben schon wirklich viel besser als vorher. Wir machten also Fortschritte! Nun ging ich in die Sattelkammer ein Kappzaum für Moonlight und ein Fohlenhalfter für Wolke holen und nahm auch zwei längere Stricke mit, nur zur Sicherheit. Dann führte ich die Stuten in die Halle, wo ich von beiden den Strick löste und sie etwas in der Reithalle herumlaufen ließ. Der Hintergrund dazu war sehr simpel, die Stuten sollten sich bekannt werden und einfach etwas spielen. Nach etwa einer halben Stunde nahm ich aus einem Sack einen Ball, genauer gesagt einen alten Fußball, heraus und rollte ihn zu Moony, die keine Angst vor ihm hatte, ihn praktisch ignorierte, während Wolke aufmerksam den Ball beobachtete und auch Moonlight Verhalten beobachtete. Vorsichtig ging das Fohlen zum Ball und stupste ihn mit der Nase an, ganz vorsichtig, doch als nichts passierte siegte schließlich die Neugier, sodass ich nur schweren Herzens den Ball und Wölkchen trennen konnte. Als nächstes Raschelte ich mit einer Folie, Wolke stellte die Ohren auf und schaute sich verwirrt und etwas erschrocken um, während Möndchen weiter trabte und fröhlich schnaubte. Das Fohlen beruhigte sich wieder schnell und als ich das nächste Mal Raschelte, hob Wolke nur noch kurz den Kopf und trabte dann wieder weiter, als wäre es das normalste der Welt. Dieses Spiel machte ich noch mit weiteren Alltäglichen Geräuschen, wie zum Beispiel Autos, Kindern, Hupen, (leisen!!) Feuerwehrsirenen und so weiter. Nach einiger Zeit beendete ich das Training mit dem Futter, dass ich den beiden brachte und ließ sie dann wieder auf ihre Koppeln. Bei Wolke und Caspian setzte ich mich wieder, diesmal ohne Zeichensachen, und beobachtete die Fohlen, bis sie wieder zu mir kamen und ich mich leider wieder der Arbeit zuwenden musste... 

26.10.2020- 13:47 Uhr
Führtraining mit Ally und etwas Raschelfolie
Nach drei langen und für Wolke wahrscheinlich auch sehr erholsamen Tagen auf der Koppel ging es wieder zu einer Trainingseinheit über. Heute wieder zum Thema Führen und um es nicht zum langweiligen hin und her laufen zu machen, hatte sich noch etwas raschelnde Folie aus der Sattelkammer mitgebracht. Bitte, fragt euch nicht was raschelnde Folie in der Sattelkammer zu tun hat... Ich weiß es selbst nicht. Jedenfalls, nach dem Mittagessen zeigte die Sonne noch einmal Gnade und bei relativ warmen Temperaturen und all dem gelben, orangenen und buntem Laub schien der Begriff 'Goldener Herbst' wirklich zu passen. Bevor ich aber das Haus verließ packte ich noch Zeichenstifte und einen Block sowie eine Decke, ein Buch und drei Äpfel in meinen Rucksack. Immerhin musste ich ja nach dem Training noch einen Abstecher zur Koppel der Fohlen machen, oder? 
Wölkchens Kopf drehte sich sofort zum Tor, als ich es öffnete und auch Caspian, der wie immer fasziniert Schmetterlinge beobachtete drehte seinen Kopf zu mir. Süß, so war ihr Anblick, der einen Bruchteil einer Sekunde später zerstört wurde, da zwei energiegeladene Fohlen auf mich zu kamen. Lachend begrüßte ich die beiden und knuddelte erst einmal mit ihnen. Doch danach zog ich Wolke das Halfter an und wir verließen zusammen die Koppel. 
Das Putzen war wie immer Mega unproblematisch und die ganze Zeit kam ein gewisser Hund zum Putzplatz und flitzte durch die Füße von dem Fohlen. Zum Glück hatte sich Wolke sowie alle anderen Pferde an das Energiebündel Felix gewöhnt und erschreckte sich nicht vor ihm. Doch zum Hufe auskratzen schickte ich den Hund raus, das letzte was ich wollte war, dass Felix unter die Hufe einer fallenden Wolke kam. Apropos Hufe, ich bin wirklich stolz aufunsere Kleinen, dass die den Dreh mit den Hufe auskratzen so schnell raus haben, als sie zu uns kamen wanken sie dabei noch wie Schiffe auf stürmischer See und jetzt stehen sie schon sicherer auf ihren Beinen. Damit hätte sich das auskratzen also nach höchstens 10 Minuten erledigt. Neue Bestzeit!! 
Nachdem ich Wolke dann ein Arbeitshalfter, Fohlenhalfter, angezogen hatte und einen Stabilere Strick an ihm befestigt hatte, schnappte ich mir meine Bauchtasche und die Folie. Endlich konnten wir zum Reitplatz gehen,auf ihm war der Sand zwar an manchen Stellen noch etwas feucht aber wir sind ja nicht aus Zucker... Dachte ich zu mindestens, denn bis Wolke den Platz betrat dauerte es noch eine Weile, da sie den Sand erst einmal inspizieren musste. Nicht dass er noch wegläuft und Wolke in ein riesiges schwarzes Loch fällt. Aber Hey, erste Hürde überstanden. Nachdem wir uns ein paar Bahnen war gegangen bin, stopfte ich mir ein kleines Stück Folie in die Tasche und fährend wir weiter führen übten, vor allem Kurven, raschelte ich ab und an mit ihr. Am Anfang, dass muss ich ehrlicherweise zugeben, war Wölkchen wirklich verwirrt, doch mit der Zeit gewöhnt sie sich ans Rascheln und erschreckte sich auch nicht mehr. Das bedeutet: Wir machen Fortschritte!! Zum Abschluss dieses Trainings gab es noch ein paar leichte Slalomstrecken, bei denen vor allem in den ersten Runden einige der Hütchen dran glauben mussten. Auch Wolke tat mir leid, wie sie versuchte den "plötzlich" auf tauchenden Hindernissen auszuweichen. Am Ende lobte ich sie und steckte ihr ein Leckerchen zu. Dann ging es, mit einer Decke auf dem Rücken, ab zur Koppel, wo auch ich es mir bequem machte und etwas laß, zeichnete, den beiden Fohlen je einen Apfel zustecjte und selbst einen aß... Und natürlich als wichtigstes ab und an mit den Fohlen knuddelte, wenn sie sich zu mir legten. 

29.10.2020-7:35 Uhr
Wolke als Handpferd mit Ally und ihrem Pferd des Vertrauens
Okay, im Fall Wolke ist Moony wirklich mein Pferd des Vertrauens, obwohl ich auch wirklich gerne die Kombination Faible-Wolke sehen würde... Naja vielleicht ein anderes Mal, denn heute, nach Wolke dreitägiger Koppel Pause, spukte eine Idee in meinem Kopf herum und wenn ich raus schaue und sehe wie schön das Wetter ist, könnte ich mir diese Idee wirklich nicht aus dem Kopf schlagen. 
Im Stall angekommen schnappte ich mir Moonlight und putzte die Stute, wobeiich feststellte, dass ich mir mal Zeit für einen Beauty Tag mit ihr nehmen sollte. Zu lange hatte sie keine wirklich langen Putzeinheiten mehr gehabt... Und sie liebte sie. Nach dem ich den Sattel und die Trense von Moony am Putzplatz abgelegt hatte, ging ich zur Fohlen Koppel, knuddelte meine Lieblinge und brachte Wölkchen zum Putzplatz. Freudig begrüßten sich die beiden Stuten und dadurch beruhigt band ich Wolke neben Moonlight an. Die beiden sehen echt goldig neben einander aus! Nachdem auch Wölkchen fertig geputzt war räumte ich auf und Wand mich Möndchen zu. Es fing ans Satteln und trensen, was die Stute natürlich ohne Probleme über sich ergehen ließ. Dann holte ich nur noch den passenden Strick für Wolke, setzte meinen Helm auf und stieg auf Moony, die zum Glück ruhig stehen blieb. 
Zu aller, aller erst ritt ich mit Wolke im Schlepptau über den gepflasterten Weg, der über unseren Hof reichte. An der Einfahrt und dem Hof laden vorbei, ging es in Richtung der Koppeln, wo wir dann die Straße verließen und in Richtung eines kleinen Waldes ritten. Leise raschelte das Laub unter den Hufen meiner beiden Begleiter und der Wind Strich sanft durch meine Haare und durch die Mähne der Ponys. Alles in diesem Moment war wunderbar und als ich eine Hand von den Zügeln hob und sie zum Himmel streckte, machte keins der Pferde blöd. Selbst als ich die Augen, nur für einen klitze kleinen Augenblick schloss fühlte ich wie sich Moony weiter ruhig bewegte und ich spürte Wolke Anwesenheit durch den sanften Druck am Strick. Ich hörte einige Vögel zwitschern, das Rascheln der Bäume, die ihre letzten Blätter abwarten und das gleichmäßige Atmen meiner Pferde. Als wir den Wald erreichten, raschelte etwas im nahegelegenen Busch und oh mein Gott, ich hatte mich so erschrocken. Zum Glück hatte ich gestern dieses Training mit Wolke gemacht, denn sie und Moony blieben ruhig und setzten ihren Weg unbeschwert fort. Lediglich ich sah mich noch einmal nach dem Busch um, doch der verschwand schnell wieder aus meinem Blickwinkel. Nach etwas mehr als 20 Minute kam der Hof wieder in Sichtweise. Leider. Die beiden waren so relaxed gewesen und es war einfach entspannend mit einem Pferd arbeiten zu können, auch ohne wirkliche Leistungen erbringen zu müssen. Nachdem ich beide Pferde wieder auf ihre Koppeln gebracht hatte, schnappte ich mir einen Apfel und setzte mich traditionell zu den Fohlen, die mich auch nach einer kurzen Zeit besuchen kamen. 

01.11.2020-7:14 Uhr
Der Spaziergang mit zwei Fohlen.... By Ally
Da gestern ein Turniertag und zwar ein ziemlich großer, statt gefunden hatte UND es Halloween war, war mein geplantes Training mit Caspian ins Wasser gefallen. Nicht desto trotz hatte ich mich dazu entschlossen ihn dann hwutw zum Training mit Wolke dabei zu holen und einfach zusammen eine kleine Runde zu spazieren. Gesagt getan.... Obwohl ich zuerst noch meine warmen Reitsocken suchen musste. Wo hatte ich sie wieder hin geräumt?? 
Ganze 27 Minuten später verließ ich angezogen das Haus und schlenderte mit den Halfter von Prinz Caspian und Wölkchen zu ihrer Koppel und ich schwöre ihr hättet sie sehen sollen, verwirrt starrten sie die Halfter an und fragten sich bestimmt was ich heute denn mit ihnen vor hatte. Tja, wenn sie nur wüssten... 
Am Putzplatz machte ich die beiden Abflug bereit, was allerdings etwas länger als geplant dauerte, weil Caspian zu einem Wackelturm beim Thema Hufe auskratzen mutiert war. Aber zurück zum Text,denn ich musste ja noch aufräumen becor ich den Hof verließ und das dauerte auch noch 'ein paar' Minuten. Dann konnten wir endlich, endlich losgehen. 
Die beiden Fohlen amüsierten sich prächtig und ich war heilfroh, dass sie sich so gut miteinander verstanden. Die Wiesen und Wege die wir überqueren gehörten noch zum Gestüt Silberwald,denn um viel weiter mit den Fohlen zu gehen war nicht unbedingt das ware. Denn hier sind unsere Vertrauten Gewässer, also schlenderte ich mit meinen Gefährten über ehemalige Blumenwiesen, unter nun kahlen Laubbäume hindurch und wir liefen Auch durch kniehohe Blätterhaufen, die unseren Weg behinderten. Nach einiger Zeit, in der ich wirklich, wirklich viel Spaß hatte und fast durchgehend gelacht hatte kamen wir wieder zu Hause an und ich brachte die beiden wieder auf ihre Koppel, nur um kurz darauf zu ihnen zu kommen und Zeit mit ihnen zu verbringen. 

04.11.2020- 14:00
Koppeltag mit Ally
Training ist auf die Dauer anstrengend muss aber sein, doch genauso müssen auch Pausen gemacht werden. Da ich heute sowie so nichts besseres vorhatte, schnappte ich mir einen Putzkoffer, einen Tennisball, einen alten Fußball, ein paar Stangen, Leckerlis und und und... UND begab mich zur Koppel der Fohlen. Dass ich nicht umgerannt worden bin grenzt an ein Wunder, denn ich hatte die Lieblingsleckerchen der beiden aus der Futterkammer geklaut, weshalb ich wahrscheinlich noch eine Strafpredikt von Amystia bekam und ihnen für den heutigen Tag mitgebracht. Netter weise sagten mir die beiden Fohlen auch noch überschwänglich Hallo, nachdem sie beide ein Leckerli bekommen hatten. Okay, netterweise kann ich wirklich nicht sagen, dass hört sich so an, als ob sie fast dazu gezwungen wurden mich zu begrüßen. Sagen wir es einfach mal so: Nachdem sie mich in die Mangel genommen hatten und mich mit ihren Fohlenaugen angeguckt haben, habe ich ihnen jeweils ein Leckerchen gegeben und danach haben die beiden mich 'überschwänglich' begrüßt und mich knuddeln und ich sie. Dann hatte ich die Stangen aufgebaut und ich stubste je einem der beiden einen Ball zu. Kurz blickten sie erst die Stangen, dann den Ball und den Putzkoffer an, doch kurz darauf rannten sie los und waren fets in ihr eigenes Spiel verwickelt, dass sie mich nicht mehr zu bemerken schienen. Lächelnd beobachtete ich wie die beiden sich aus tobten und es machte mich glücklich, dass Wolke und Caspian sich so gut verstehen, dass ich praktisch noch nicht mal anwesend sein müsste, damit sie sich amüsieren. Dass einzige wofür sie mich wirklich bräuchten war, dass ich ihnen den Ball wieder holen gehen musste, wenn sie ihn aus der Koppel geschossen hatten. Ihr Spiel dauerte fast eine Stunde an, doch dann kamen die beiden Fohlen ausgelaugt auf mich zu gelaufen. Überrascht, dass sie überhaupt noch gemerkt hatten, dass ich da war setzte ich mich und meine beiden Lieblinge legten sich zu mir. Sanft bürstete ich mit einer weichen Bürste über das Fell von beiden, Wölkchens und Caspians, was den beiden ein zufriedenes brummeln entlockte und sie dazu brachte noch näher an mich zu rücken, damit ich sie besser streicheln und putzen konnte. Wahrscheinlich würde sich jeder, der die Szene von außen betrachtete kaputt lachen, denn zwei Fohlen die sich an einen Menschen kuschelte sah man nicht alle Tage. Ich begann gedankenverloren die Mähne von Wolke zu flechten und fixierte die Zöpfchen mit Haargummis, die noch in meiner Jacke gefunden hatte. Ein leises Schnarchen von den beiden brachte mich wieder zurück in die Wirklichkeit und wirklich, Wolke und Prinz Caspian schlummerten und benutzten mich als Kopfkissen, Lehne oder Fußhalter. Lächelnd Strich ich über Caspians Nüstern und legte meinen Kopf an den Baum. Meine Gedanken schweiften ab und langsam begann die Welt sich zu verdunkeln....
Als ich aufwachte, waren Wolke und Caspian auch schon wach, aber dennoch hatten sie sich nicht weg bewegt, sondern sind bei mir geblieben wie zwei treue Wächter. Lächelnd kuschelte ich mich an die beiden, die es mit einem liebevollen Schnauben und Brummen quittierten. Dann fiel mein Blick auf mein Handy, dass mir die Uhrzeit anzeigte. Ich hatte eine Stunde lang geschlafen! Während ich noch über mich selbst den Kopf schüttelte standen die Fohlen auf und streckten sich, was ziemlich, ziemlich witzig und ungelenk aussah, sodass ich gleich wieder lachen musste. Auch ich stand auf, streckte mich und bemerkte, dass mich zwei, wieder völlig ausgeruhte Fohlen anschauten. Ich machte ein paar Schritte auf Caspian zu, tippte ihn an die Nase und dann entfernte ich mich schnell, auch Wolke schien das Spiel verstanden zu haben und jagte zu mir, weg von Caspian,der uns zuerst verdattert anschaute, dann aber zu uns wetzte und Wölkchen leicht Licht den Nüstern antippte. Dann hieß es für mich und den Prinzen LAUFEN! Schnell überquerte wir die Stangen und kicken und den Ball zu während Wolke uns wiehernd hinterher lief. Lachend rannte ich nach rechts und schwub... stand Wolke vor mir, tippte mich sanft an und galoppierte mit wehende Mähne zu Cascas, der mich herausfordern musterte. Also gut, lässt das Spiel beginnen! Ich weiß nicht wie lange wir so über die Koppel liefen, aber als es anfing dunkel zu werden und wir langsam erschöpft waren, setzten wir uns wieder zu der Eiche. Aneinander gekuschelt beobachteten wir den Sonnenuntergang, der das Schokobraune Fell meiner Lieblinge in einen Orange-Ton verwandelte. Nach und nach verschwand der Feuerball am Himmel und auch die Augenlider der Fohlen wurden schwerer. Ich verabschiedete mich also schweren Herzens von den Beiden, die mich aber erst eine Halbe Stunde später gehen ließen und räumte auf. Danach zog ich mich zurück und spielte noch etwas mit Felix, während meine Herzensponys eng aneinander gekuschelt einschliefen.

07.11.2020 - 12:00
Spielstunde mit Amystia
Meine kleine Knuffelmaus würde heute mit mir vorlieb nehmen müssen, dafür hatte ich aber etwas tolles vorbereitet. Ein kleiner Fohlenspielplatz hatte seinen Weg in die Halle gefunden, mit Bällen und Planen und Reifen, also alles, was irgendwie interessant ist. Ganz lieb kam Wolke zu mir, als ich sie rief und auch brav mit in den Stall. Das Führen klappte immer besser, genauso wie Stimmkommandos. Am Putzplatz ließ sie sich kraulen und wollte als Dankeschön mir auch eine Fellpflege geben. Das wären dann wohl die nächsten blauen Flecken für heute. Ganz sanft gab ich meinem Wölkchen ein Kläpschen auf ihre kleine Schnauze, woraufhin sie irritiert meinen Arm losließ. Zusammen trottelten wir in die Reithalle, wo ich sie laufen ließ. Schön brav wartete sie, bis sie loslaufen durfte. Lachend lief ich los und Wolke mir hinterher. Es war ein Bild für die Götter, wie das Fohlen mit ihren noch immer zu langen Beinen mir hinterhergaloppierte und mich versuchte zu fangen. Das darauffolgende Fußballspielen fand Wölkchen auch super. Ich schoss ihr den Ball zu, sie stubste ihn mit ihrer Schnauze wieder zurück. Und wehe, ich lief mit dem Ball davon. Dann folgte sie mir über alle Stangen im Renngalopp und forderte wiehrend ihren pinken Gymnastikall zurück. Relativ am Ende der Spielstunde stellte sie fest, wie viel Spaß es machte, Stangen abzubauen. Zwar hüpfte sie auch drüber, aber vorallem das Runterstubsen von diesen war toll. Am Ende legte Wolke sich in den Sand und wälzte sich. Als sie liegen blieb, legte ich mich neben sie. Sanft schnaubte die Maus mich an, bevor sie den Kopf in meine Arme legte und einschlief. Vorsichtig kraulte ich ihre Mähne und streichelte sanft ihren Kopf, bevor ich ihr ein Küsschen auf ihre Schnute gab. Vorsichtig weckte ich sie wieder auf und brachte die verschlafene Wolke zurück af die Koppel, wo sie gemütlich weiterschlafen und schnarchen konnte. 

10.11.2020-7:30 Uhr
Der erste Besuch in der Stadt mit Ally
Heute gab es für Wölkchen ein ganz besonderes Training. Zusammen mit ihr wollte ich in die Stadt spazieren um die Einkäufe,die ich seit geschlagenen 3 Tagen vor mir her schiebe zu erledigen. Noch etwas müde schnappte ich mir Wolkes Halfter und schlenderte zur Koppel. Die beiden Fohlen strahlten mich an und kamen ,ohne dass ich sie rufen musste zu mir an den Zaun galoppiert, Lächelnd begrüßte ich die Energiebündel ,mit denen ich dringend wieder richtig trainieren müsste und schnappte mir danach Wolke,mit der ich zum Putzplatz ging. Felix lief bellend durch die Beine der hübschem Stute und ich kann nur von Glück reden,dass wir so tierliebe und geduldige Pferde auf dem Hof haben,die nicht sofort ein Drama daraus machten wenn ein kleiner, pelziger "Flash" an einem vorbei brettert. Nachdem ich aufgeräumt hatte, streckte ich meinen verspannten Rücken,schnappte mir die Einkaufsliste und Wölkchens Halfter,welches ich ihr direkt darauf auch anzog und suchte meine Wanderschuhe. Etwa "10 Jahre später", als ich endlich fertig war und zusammen mit Wölkchen den Hof verließ war die Sonne schon fast vollständig am Himmel und wir beide sahen wohin wir liefen. Ohne die Wegweiser würde ich mich wahrscheinlich immer noch verlaufen.... Die Bäume ,an denen wir vorbei kamen,waren schon kahl und ihr Laub lag durchnässt auf dem Boden. Offenbar hatte es heute Nachte also einen Regenschauer gegeben ,denn auch die Wiesen glänzten noch verdächtig. Heute bleiben die Stute und ich eher an der Straße und sahen deshalb die meisten Hügel und Wälder nur aus der Ferne. einige Zeit später kamen wir in der Stadt an. Der Hinweg war komplett unproblematisch gewesen und Wolke und ich haben echt ein gutes Team abgegeben.Hier in der Stadt erlebte Wolke alle die Geräusche,die ich schon mit ihr und Moony geübt hatte in echt und das alles schien sie wirklich einzuschüchtern. Zusammen bummelten wir zu verschiedenen Geschäften und einige Verkäufer ,die mich und Amy schon etwas besser kannten kamen uns entgegen ,damit ich mich nicht mit Wölkchen durch die Menschenmengen kämpfen musste. Ab und an kamen kleinere Kinder zu uns und streichelten die junge Stute,zwar ließ Wolke sie vorbildlich gewähren, doch ich merkte, dass die Stute langsam genug von dem ganzen Trubel hatte. Schnell erledigte ich also noch die restlichen Einkäufe und brachte das Gemüse vor Wolke in Sicherheit,dann machten wir uns schon auf den Heimweg. An einer Sonnigen Stelle ,die mir  schon öfter aufgefallen war,blieben wir stehen und ich ließ das Fohlen noch etwas grasen,schließlich soll der Spaziergang nicht nur gut für die Fitness gewesen sein, oder? Den restlichen Weg schlenderten wir noch zurück und am Putzplatz angekommen alberte ich mit der Stute noch etwas herum... nur Amy sollte davon wohl nichts erfahren. Nach einer ordentlichen Verabschiedung mit ganz vielen sabberflecken und einem Küsschen, trabte Wolke schließlich auf die Koppel ,um ihre nächsten Tage zu genießen.

13.11.2020-6:35 Uhr
Führtraining mit Ally
Huhu, Ally ist wieder da und mit ihr das Chaos! (ich war eigentlich nie weg,aber ich fand diesen Anfang irgendwie cool) Heute über nehme ich wieder das Training mit Wolke und wir arbeiten wieder etwas am Führen und an ihrer Kondition, denn vor 3 Tagen habe ich gemerkt,dass das noch ein paar kleine Schwachstellen von ihr sind. Also, da ich heute nicht wirklich schlafen konnte stand ich früh auf und machte mich schon direkt für das Training fertig. Gut gelaunt kam ich an der Fohlenkoppel an ,wo ich zwei schlafende Fohlen sah. Na toll! Naja, da ich nicht die beiden wecken wollte schlenderte ich in Begleitung von Felix  einmal über das Hofgelände und als ich dann wieder bei den Fohlen ankam, kamen diese schlaftrunken auf mich zu gelaufen und begrüßten mich. Lachend kuschelte ich mit an die Hälse der beiden und ging nach einer kurzen Kuscheleinheit mit Wolke von der Koppel. Das Putzen klappte mit der Stute immer besser und vor allem das Hufeauskratzen funktionierte immer besser,was mich persönlich wirklich freute. Bevor wir in die Halle gingen zog ich Wölkchen noch schnell ihr Halfter an und dann konnte es mit dem Training auch schon losgehen. In der Halle wärmten wir uns zuerst mit etwas Schritt auf. Generell trainiere ich beim Führtraining mit einem etwas längeren Strick, aber bei so jungen Pferdchen noch nicht mit der Longe. Nach einigen Schritt-Runden wechselten wir die Seite. Ab und an korrigierte ich die Stellung und Position von Wolke. Danach ging es an einfache Handwechsel, wie aus der Ecke kehrt oder durch die ganze Bahn wechsel. Hier gab es bei Wölkchen ein paar kleine Holperer, die jedoch nicht dramatisch waren und wir hatten sie schnell behoben, auch bei schärferen und kleineren Kurven musste die Stute erst einmal ihren Körper wieder koordinieren. Als alle vorherigen Übungen gut funktionierten, beute ich eine Slalomstrecke auf, die wir auf beiden Händen durchquerten. Am Anfang mussten noch ein paar der Hütchen dran glauben, doch es wurde schnell immer besser und am Ende lobte ich Wolke überschwänglich und steckte ihr ein Leckerli zu. Aber HALT, das war noch nicht das Ende, denn bevor ich zum "Trockenreiten" kam joggte ich noch mit dem Fohlen einige Runden, bzw. trabte Wolke neben mir, bis wir beide müde in der Mitte zum Stehen kamen und ich der Stute eine Decke anzog ,bevor ich sie auf die Koppel entließ, wo ich auch Caspian und ihr och etwas Gesellschaft leistete und die beiden mir.

16.11.2020-6:50 Uhr
Stimmtraining mit Ally
Huhu, Heute wollte ich mit Wolke etwas an den Stimmkommandos arbeiten und etwas Aufmerksamskeittraining machen. nachdem ich mal wieder zur Koppel geschlendert war,firl mir auf, dass ich das Halfter von der Stute vergessen hatte. Wie doof oder? Mit meiner Hand schlug ich auf meine Stirn und drehte mich um, in Richtung Sattelkammer. Als ich danach wieder an der Koppel stand ,hatte ich Wölkchens Halfter dabei und ich konnte die Stute endlich mit zum Putzplatz nehmen. Währenddes Putzens knuddelte ich das Stütchen und vergrub meinen Kopf kurz in ihrer Mähne. Leise Schnaubend meldet sich daraufhin Wolke wieder zu Wort und legte ihren Kopf sanft auf meine Schulter. Sweet! Dann ging es ab in die Reithalle und damit begann dann auch unser Training. Zuerst machten wir uns wieder warm und danach führte ich Wölkchen im Schritt gab das Kommando "Steh!" und blieb stehen, wenn die Stute aufmerksam war stand sie dann immer so neben mir ,dass ich vor ihrer Schulter bin, aber hinter ihrem Kopf. Vor allem am Anfang oder nach langem gehen wurde die Stute unaufmerksam und diese kleinen Phasen nutzte ich aus ,um die Hübsche immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie auf mich achten muss und auch auf die Stimme hören soll, die sie ja "vorwarnt". Immer wenn Wolke die Übung nicht richtig machte schnaubte sie ,ließ sich korrigieren und ärgerte sich über sich selbst, was ein Bild für die Götter war. Lachend lobte ich die Stute am Ende des Trainings und gab ihr ihre Futtermischung. Danach begleitete ich sie noch auf die Koppel, wo wir zu dritt schmusten und ich noch etwas las. Also ich versuchte es zumindest...

19.11.2020-7:10 Uhr
Ein sonniger Tag mit Ally 
Heute war wieder ein Tag, den ich mit den beiden Fohlen verbringen wollte. Sobald ich morgens aus dem Fenster geschaut hatte, sah ich die Sonne, die mir verführerisch entgegen lachte. Schnell zog ich mich an, frühstückte und dann schließlich aus dem Haus rannte. In Höchstgeschwindigkeit nahm ich mir die Halfter meiner Lieblinge und versuchte dabei nicht auf die Fresse zu fallen, ich musste wirklich aufpassen, denn ich fiel mehrere male fast hin. An der Koppel angekommen begrüßte ich die beiden Fohlen und nahm sie beide mit zum Putzplatz. Auch Felix schien von dem Trubel Wind bekommen zu haben, denn er wuselte die ganze Zeit zwischen unseren Beinen herum und versuchte alles mitzubekommen. Währenddessen putzte ich die beiden Fohlen und machte sie abflugbereit. Die Fohlenhalfter kamen noch an die Stelle der anderen Halfter und dann konnte es auch schon losgehen. Ab in Richtung Sonnenschein! Mit den beiden geländeunerfahrenen Pferden konnte ich zwar nicht so weit vom Weg weg und doch war es einfach nur ein unbeschreiblich schöner Ausflug, den wir alle wirklich gebraucht hatten. Caspian und Wolke benahmen sich brav und genossen die Aussicht. Die landschaftstypischen Hügel waren umgeben mit Nebel und die Sonne stieg langsam hinter den Wolken empor. Der Himmel war mit vielen Farben geschmückt, denn der Sonnenaufgang war noch nicht ganz vorrüber. Die abgefallen Blätter der bäume und die Wiesen glänzten wie mit Edelsteinen beschmückt und man hörte nur das Schnaufen und brummeln der Ponys, wie auch das sanfte Raschen des Windes und einige Tiere. Als ich kurz vor unserem Hof noch eine Pause an einer trockenen Wiese einlegte, hatten die Fohlen kaum Augen für das  Gras, denn lieber wieherten sie und schauten sich entspannt um. Doch leider, Leider mussten wir doch zum Gestüt zurückkehren. Dort gab es für beide Futter und eine Decke. Danach ging es ab auf die Weide, wo die beiden mit einander tobten und sich dann um die Fellpflege des jeweils anderen kümmerten.

22.11.2020-6:44 Uhr
Kennenlernen von Faible mit Ally
Heute hatte Wolke die Ehre jemanden ganz besonderen kennenzulernen und dieser jemand hieß Faible. Da ich dachte, dass sich die beiden gut verstehen würden schnappte ich mir zuerst meine Lieblingsstute ,die ich putzte und zu einer viel zu selten gewordenen Spielstunde fertig machte. Etwas verwirrt musterte mich Faible, als sie keine Trense und auch kein Sattel aufbekam. Doch ihre Augen leuchteten auf, als sie sah, dass ich mit einem meiner Herzensfohlen zu ihr kam. Wölkchen war zuerst schüchtern gegenüber der Stute, doch noch während ich mich ans putzen des Fohlens widmete taute das Stütchen auf und verwandelte sich in einen Sonnenschein, genau wie Faible. Die beiden schnaubten ungeduldig, als sie sahen, dass ich erst dabei war alles weg zu räumen. Sie merkten wohl, dass sie heute etwas zusammen machen würden. Ich schnappte mir also ihre Stricke und führten sie in die Halle, wo sie erst einmal herumliefen und sich jedoch schnell in ein Spiel vertieften, dass nur sie verstanden. Ich zog mich ziemlich zurück und ließ die beiden Pferde einfach machen. Dann kickte ich Wölkchens Lieblingsspielzeug in den Raum, ein  Fußball, der schnell mit in ihr Spiel eingebunden wurde. Erst als die beiden Stuten schnaufend und müde in der Mitte der Halle lagen kam ich zu ihnen und streichelte sie beide mit je einer Hand. Es war einfach zu süß und die beiden kuschelten mit sich und mir, sodass ich selbst wenn ich wollte, nicht aufstehen könnte. Bevor die beiden allerdings einschliefen brachte ich sie nachdem sie ihr Futter bekommen hatten auf ihre Koppeln und versprach mir selbst, dass ich sie wieder einmal zusammen bringen muss.